Feuchtigkeitssensor für Bauwerke
Der CorroDec 2G überwacht Feuchte und beginnende Korrosion direkt im Beton. Passiv, energielos und per RFID auslesbar, für die Bauwerkserhaltung ausgelegt.
- Passiv und energielos
- Feuchte und Korrosion
- Über Jahrzehnte funktionsfähig
Warum CorroDec 2G
Früherkennung, wo Korrosion entsteht
Feuchtigkeit ist der Auslöser fast jeder Bewehrungskorrosion. Der CorroDec 2G misst sie dort, wo sie entsteht, im Bauteil selbst, lange bevor an der Oberfläche etwas sichtbar wird.
Passiv per RFID
Der Sensor arbeitet ohne eigene Batterie. Das Lesegerät versorgt ihn drahtlos mit Energie und liest die Werte in drei bis fünf Sekunden aus.
Keine Energiequelle im Beton
Weil keine Batterie leerlaufen kann, bleibt der Sensor über die gesamte Lebensdauer des Bauwerks funktionsfähig.
Feuchte und Korrosion
Der Feuchtesensor liefert den Frühindikator, der Korrosionssensor bestätigt den Fortschritt der Korrosionsfront. Oft kombiniert eingesetzt.
Tiefe Auslesung möglich
Bis 10 cm mit dem Standardgerät, bis 45 cm mit dem Fortgeschrittengerät, mit externer Antenne bis 100 m Tiefe im Bauwerk.
Neubau und Bestand
Einbetonieren im Neubau oder Nachrüstung per Kernlochbohrung im Bestand. Für beide Wege ausgelegt.
Planbare Instandhaltung
Wer den Feuchteeintrag früh sieht, dichtet rechtzeitig ab und vermeidet die deutlich teurere Sanierung geschädigter Bauteile.
Technische Daten
Spezifikationen im Überblick
- Messgrößen
- Feuchte im Beton, Korrosion, Temperatur
- Funktionsprinzip
- passiver RFID-Sensor, energielos
- Auslesung
- drahtlos per Lesegerät, Energie- und Datenübertragung in 3 bis 5 Sekunden
- Lesereichweite Standardgerät
- bis 10 cm
- Lesereichweite Fortgeschrittengerät
- bis 45 cm
- Mit externer Antenne
- bis 100 m Tiefe im Bauwerk
- Sensorvarianten
- Korrosionssensor (zweistufige Drahtüberwachung und Temperatur), Feuchtesensor (Leitfähigkeit und Temperatur)
- Lebensdauer
- ohne Batterie und ohne Kabelverbindung, auf Dauerbetrieb im Bauteil ausgelegt
- Einbautiefe
- 30 cm im Standard, bis 100 m verlängerbar
- Mindestbetondeckung
- 15 mm bei C20/25, reduzierbar auf 10 mm bei C40/45
- Einbau
- Einbetonieren im Neubau oder Nachrüstung per Kernlochbohrung
Funktionsprinzip
Wie der CorroDec 2G ausgelesen wird
Anders als der funkbasierte Risssensor wird der CorroDec 2G vor Ort mit einem Lesegerät ausgelesen. Weil er passiv und energielos arbeitet, liefert er auch nach Jahren im Beton verlässliche Werte, die in Ihre Bauwerksdokumentation einfließen.
- 01
Einbringen
Der Sensor wird im Neubau einbetoniert oder im Bestand per Kernlochbohrung nachgerüstet, mit definierter Betondeckung.
- 02
Auslesen
Das Lesegerät versorgt den passiven Sensor drahtlos mit Energie und überträgt die Messwerte in drei bis fünf Sekunden.
- 03
Dokumentieren
Feuchte, Korrosionsstatus und Temperatur fließen in die Bauwerksdokumentation und die Instandhaltungsplanung ein.
Montage
Eingebaut per Kernlochbohrung
Der Sensor wird in eine Kernlochbohrung gesetzt und im Bauteil verankert. Das funktioniert im Neubau ebenso wie in der Nachrüstung im Bestand, ohne Verkabelung und ohne Baustrom.
- Montage ohne Eingriff in die Tragstruktur
- Geeignet für Neubau und Nachrüstung im Bestand
- Auf Wunsch übernimmt Infrasolute die Installation
Simulation
Drahtlos ausgelesen, in 3 bis 5 Sekunden
Das Lesegerät versorgt den passiven Sensor drahtlos mit Energie und überträgt die Messwerte. Simulieren Sie eine Auslesung: Feuchte, Korrosionsstatus und Temperatur erscheinen so, wie sie in die Bauwerksdokumentation einfließen.
Nur Demonstration
Zwei Varianten
Feuchtesensor und Korrosionssensor
Der CorroDec 2G ist in zwei Ausführungen erhältlich. In der Praxis werden sie häufig kombiniert: der eine liefert den Frühindikator, der andere bestätigt den Fortschritt. Zur Schwestervariante geht es über den Korrosionssensor.
Feuchtesensor
Misst die elektrische Leitfähigkeit und die Temperatur im Beton und zeigt so den Feuchteeintrag an.
Korrosionssensor
Überwacht über eine zweistufige Drahtüberwachung, ob die Korrosionsfront eine definierte Tiefe erreicht hat, ergänzt um die Temperatur.
Einsatzbereiche
Wo Feuchte und Korrosion drohen
Vom Messkonzept bis zur Bewertung
Feuchtemonitoring als Komplettlösung
Ein Sensor allein sagt wenig. Erst im richtigen Konzept, korrekt eingebaut und regelmäßig ausgewertet, wird er zum Frühwarnsystem. Infrasolute liefert alles aus einer Hand, keine Einzelteile.
- 01
Konzeption
Wir klären, wo Sensoren gesetzt werden und welche Variante an welcher Stelle sinnvoll ist.
Mehr erfahren - 02
Installation
Auf Wunsch bringen wir die Sensoren im Neubau oder per Kernlochbohrung fachgerecht ein.
Mehr erfahren - 03
Wartung & Betrieb
Wir übernehmen die wiederkehrende Auslesung und pflegen die Werte in die Dokumentation ein.
Mehr erfahren - 04
Bewertung
Aus Feuchte und Korrosionsstatus leiten wir Handlungsempfehlungen für die Instandhaltung ab.
Mehr erfahren
Passende Lösungen
Teil eines Monitoring-Konzepts
Feuchte- und Korrosionsüberwachung entfalten ihren Wert im Rahmen eines durchdachten Konzepts.
Feuchtemonitoring
Feuchte- und Korrosionsmonitoring erkennt kapillare Feuchte und Chloridfronten, bevor Abplatzungen sichtbar werden.
Zur Lösung
Betonmonitoring
Der Sensor ist meist Teil eines auf das Bauwerk zugeschnittenen Betonmonitoring-Konzepts.
Zur Lösung
Korrosionssensor
Die Schwestervariante des CorroDec 2G: belegt über zwei Drahtebenen, wie weit die Korrosionsfront vorgedrungen ist.
Zur LösungWelche Messpunkte braucht Ihr Bauwerk?
Schildern Sie uns Bauteil und Belastung. Wir schlagen die Anzahl der Sensoren und ihre Lage im Beton vor.
Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Case Study
Praxisbeispiel als PDF
Wie ein Monitoring von Feuchte und Korrosion im Projekt aussieht: Tragen Sie Name und E-Mail-Adresse ein, wir schicken Ihnen die Case Study zu.
Häufig gestellte Fragen
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Wie wird der Sensor eingebaut?
Wie erfolgt die Auslesung und wie groß ist die Reichweite?
Wie greife ich auf die Messdaten zu?
Warum wird der Preis auf Anfrage genannt?
Was unterscheidet den Feuchtesensor vom Korrosionssensor?
Projektanfrage
CorroDec 2G projektbezogen anfragen
Da Preis und Lieferumfang von Variante und Projekt abhängen, erstellen wir das Angebot projektbezogen. Schildern Sie uns Ihr Bauwerk, wir schlagen die passende Sensorik vor.
+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com