Straße mit Leitplanke und funkbasierter Hang- und Leitplankenüberwachung

Hangüberwachung, die Bewegungen meldet, bevor etwas passiert.

Funkbasiertes Monitoring für Böschungen, Stützwände, Felswände und Leitplanken. Deformationen, Rissbreiten und Geländebewegungen werden in Echtzeit erkannt und lösen sofort Alarm aus, nachrüstbar und energieautark, auch an abgelegenen Strecken.

Nutzen für Betreiber

Ihr Vorteil bei der Hangüberwachung und Streckenkontrolle

Ob Straßenbaulastträger, Kommune, Bahnbetreiber oder Geotechnik: Sie überwachen Hang, Fels und Leitplanke dauerhaft, statt in festen Intervallen abzufahren, und reagieren, sobald sich wirklich etwas bewegt.

Jetzt anfragen

Abgelegene Strecken im Blick

Auch weit entfernte oder schwer zugängliche Abschnitte werden kontinuierlich überwacht, ohne dass jemand vor Ort sein muss.

Unfallschwerpunkte absichern

Gefährdete Bereiche, exponierte Böschungen und Unfallschwerpunkte lassen sich gezielt mit Sensorik ausstatten.

Sofortige Alarmierung

Bei einer Deformation, etwa durch Steinschlag oder einen Fahrzeuganprall, löst das System unmittelbar Alarm aus.

Dauerhafte Zustandsüberwachung

Statt punktueller Kontrollfahrten liefert das Hangmonitoring einen lückenlosen Verlauf über Wochen und Monate.

Kosteneffizient und nachrüstbar

Die Sensorik lässt sich an Bestand nachrüsten und belastet das Budget nicht wie eine bauliche Sicherung.

Lange Streckenabschnitte

Auch ausgedehnte Böschungen, Leitplanken und Auffangzäune über viele Meter Länge lassen sich abdecken.

Einsatzbereiche

Was wir an Hang, Fels und Straße überwachen

Von der Geländebewegung bis zur verformten Leitplanke: für jedes Risiko die passende funkbasierte Sensorik.

Neigungssensor zur Hangüberwachung an einer Böschung

Hang & Böschung

Hangrutschung, Setzung und Geländebewegung frühzeitig erkennen. Neigungssensoren melden, wenn sich der Untergrund verschiebt.

Zum Neigungsmonitoring
Drahtseilnetz einer Hangsicherung mit Sensorleitung, dahinter die Böschung

Fels & Steinschlag

Rissverbreiterung und Felsbewegung an exponierten Felswänden überwachen, ergänzt um Sensorik an Auffangzäunen.

Zum Rissmonitoring
Leitplanken-Überwachung an einer stark befahrenen Autobahn

Leitplanken & Schutzeinrichtungen

Deformationen an Leitplanken und Geländern durch Unfälle oder Anprall in Echtzeit erfassen und die Streckenzentrale sofort informieren.

Zum Deformationsmonitoring
Deformationssensor von Infrasolute an einer Stützwand

Stützwände & Bauwerke

Neigung und Verformung an Stützwänden, Winkelstützen und angrenzenden Bauwerken kontinuierlich messen.

Zum Neigungsmonitoring
Live-Demo

Hangmonitoring im Ereignisfall

Spielen Sie ein Ereignis ab und sehen Sie, wie Sensoren an Fels, Zaun und Leitplanke reagieren, den Grenzwert überschreiten und die Alarmierung auslösen.

Sensor-Status Alles im Sollbereich
  • Risssensor Felswand 0,00 mm
  • Seilzug Auffangzaun stabil
  • Neigung Böschung 0,0°
  • Deformation Leitplanke stabil
Schematische Hang- und Leitplankenüberwachung
Schematische Darstellung

Im realen Betrieb kombinieren wir Risssensoren, Seilzugsensoren und Neigungssensoren mit redundanten Gateways. Grenzwerte legen wir pro Standort fest.

Passende Sensorik

Diese Sensorik sichert Hang und Schutzeinrichtung

Die Messgrößen dieser Seite entstehen aus zwei Geräten. Aufbau, Montage und die belegten Kennwerte stehen auf den Produktseiten.

Alle Produkte
Referenzprojekt

Steinschlagüberwachung im Mittelrheintal

Oberhalb einer Bundesstraße und einer Bahnstrecke zwischen Bingen und Koblenz wurde ein instabiler Felsvorsprung mit sprödem Bruchverhalten als akut absturzgefährdet eingestuft. Bis zum geplanten Rückbau sichern zwei Auffangzäune mit integrierter Sensorik den Abschnitt temporär ab.

Geotechnisches Rissmonitoring an der Felswand

Hochauflösende Risssensoren messen kleinste Bewegungen entlang der Schwächezonen und warnen früh vor Rissverbreiterung, Plattenlösung oder Felsversagen.

Seilzugsensoren an zwei Zaunebenen

Die Auffangzäune erkennen über Seilzugsensoren Bewegungen durch einen Steinschlag und lösen bei Überschreiten definierter Schwellenwerte einen Echtzeit-Alarm aus.

Redundante Gateways mit LTE und GSM-R

Zwei redundante Gateways je Zaunebene übertragen die Daten sekündlich. Sicherheitsrelevante Meldungen laufen über das GSM-R-Netz der Deutschen Bahn an die Betriebszentrale.

45 m

überwachte Zaunlänge

0,003 mm

Auflösung der Risssensoren

1 Hz

Messtakt der Gateways

2

redundante Gateways je Zaunebene

Sensorleitungen in vier Höhenlagen pro Zaunebene mit Sollbruchstellen lösen bei mechanischer Trennung sofort Alarm aus, ohne Fehlalarme durch Wind oder Witterung.

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

Gefährdeten Abschnitt jetzt absichern

Beschreiben Sie uns Hang, Fels oder Leitplanke. Wir empfehlen die passende Sensorik und melden uns kurzfristig mit einer Ersteinschätzung.

Christian Steffes Christian Steffes

Entscheidungsgrundlage

Was Sie am Hang entscheiden können

Bei Steinschlag und Hangbewegung geht es um Minuten und um Sperrungen, die ganze Verkehrsverbindungen treffen.

  1. 01

    Straße oder Strecke sofort sperren

    Überschreitet eine Bewegung den Grenzwert, löst das System die Meldung aus, bevor etwas herunterkommt. Das ist der Unterschied zwischen Sperrung und Unfall.

  2. 02

    Nach einem Ereignis wieder freigeben

    Nach Starkregen oder Frost stellt sich die Frage, wann die Strecke wieder sicher ist. Ein laufender Messwert beantwortet sie schneller als eine Begehung.

  3. 03

    Räumung der Auffangzäune terminieren

    Ein gefüllter Zaun schützt nicht mehr. Die Überwachung zeigt, wann geräumt werden muss, statt in festen Intervallen zu kontrollieren.

  4. 04

    Schutzbauwerk ertüchtigen oder ersetzen

    Ob ein bestehender Zaun noch ausreicht, hängt vom tatsächlichen Eintrag ab. Der lässt sich messen statt schätzen.

  5. 05

    Kontrollgänge im unwegsamen Gelände reduzieren

    Begehungen am Hang sind aufwendig und selbst nicht ungefährlich. Autarke Sensorik übernimmt die Dauerbeobachtung.

FAQ

Häufige Fragen zur Hangüberwachung

Was lässt sich an Hang, Böschung und Leitplanke überwachen?
Wir erfassen Geländebewegungen und Hangrutschungen über Neigungssensoren, Rissverbreiterungen an Felswänden über hochauflösende Risssensoren sowie Deformationen an Leitplanken, Geländern und Auffangzäunen über Seilzug- und Deformationssensoren. So entsteht ein durchgängiges Bild vom Untergrund bis zur Schutzeinrichtung an der Straße.
Wie schnell alarmiert das System bei Steinschlag oder einem Unfall?
Die Sensorik misst kontinuierlich. Wird ein vorab definierter Schwellenwert überschritten, etwa durch einen Steinschlag oder einen Fahrzeuganprall an der Leitplanke, löst das System in Echtzeit einen Alarm aus. Die Meldung kann automatisch an Ihre Betriebszentrale weitergeleitet werden, im Bahnumfeld auch an sicherheitsrelevante Systeme.
Funktioniert die Hangüberwachung auch an abgelegenen Strecken ohne Strom?
Ja. Die Sensoren arbeiten funkbasiert und energieautark, die Gateways lassen sich über Akku mit Solarpanel versorgen. Dadurch eignet sich das Hangmonitoring gerade für abgelegene Böschungen, Felswände und lange Streckenabschnitte, an denen keine feste Strom- oder Netzanbindung vorhanden ist.
Lässt sich das Monitoring an Bestand nachrüsten?
Die Sensorik ist ausdrücklich für die Nachrüstung ausgelegt. Sensoren an Fels, Leitplanke oder Auffangzaun werden ohne aufwendige bauliche Eingriffe montiert. So sichern Sie gefährdete Abschnitte kurzfristig ab, auch wenn eine dauerhafte bauliche Lösung erst später umgesetzt wird.
Wie werden Fehlalarme durch Wind und Witterung vermieden?
Die Sensorleitungen und Seilzugsensoren sind speziell für den Außeneinsatz an Barrieren gegen Naturgefahren ausgelegt. Sie liefern bei realen Ereignissen wie Steinschlägen zuverlässige Signale, ohne durch Wind oder Witterung Fehlalarme auszulösen. Grenzwerte werden pro Standort abgestimmt.
Kann die Alarmierung in eine Leitzentrale eingebunden werden?
Ja. Die Daten laufen kontinuierlich zusammen und lassen sich in Ihre Betriebs- oder Leitzentrale einbinden. In einem Referenzprojekt im Mittelrheintal erfolgt die sicherheitsrelevante Übertragung sogar über das GSM-R-Netz der Deutschen Bahn, inklusive automatischer Weiterleitung eines Alarms an die Betriebszentrale.

Projektanfrage

Hang, Fels und Leitplanke sicher überwachen

Schildern Sie uns Standort und Gefährdungsbild. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung mit geeigneten Messgrößen und Sensorik.

+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com
Jetzt anfragen