Feuchtekabel für die Leckageerkennung

Das Feuchtekabel meldet Wasser, sobald es das Kabel berührt. Es wird entlang der gefährdeten Stellen verlegt, ohne Aufstemmen und ohne Eingriff in die Bausubstanz, und löst über das Gateway automatisch Alarm aus.

  • Bis 40 m Länge
  • Ohne bauliche Eingriffe
  • Alarm per SMS und E-Mail
Feuchtekabel an einem Infrasolute-Gateway auf einer nassen Bodenfläche, die Alarm-LED leuchtet rot

Warum das Feuchtekabel

Wasser wird dort erkannt, wo es austritt

Ein Wassermelder sieht eine Stelle. Das Feuchtekabel sieht seine ganze Länge, und die lässt sich genau dorthin legen, wo erfahrungsgemäß etwas passiert.

Auf ganzer Länge empfindlich

Nicht ein Punkt, sondern die gesamte verlegte Strecke. Unter Waschmaschinen, entlang von Heizungsanlagen oder an Wänden entlang.

Ohne bauliche Eingriffe

Das Kabel wird ausgerollt, nicht eingebaut. Kein Aufstemmen, kein Handwerker, kein Eingriff in die Bausubstanz.

Reagiert sofort

Bei Wasserkontakt ändert sich der elektrische Widerstand. Das System registriert die Veränderung millisekundenschnell.

Meldet automatisch

Das Gateway löst ohne weiteres Zutun eine SMS oder E-Mail aus, bevor aus dem Austritt ein Schaden wird.

Schaden eingrenzbar

Nach einem Alarm lässt sich durch eine einfache manuelle Messung am Kabel bestimmen, in welchem Bereich das Wasser steht.

Auch als Sonderbauform

Mehrere Zonen lassen sich an ein zentrales Gateway anbinden, auf Wunsch vollständig verkabelt und mit Display.

Technische Daten

Spezifikationen im Überblick

Messgröße
Wasserkontakt auf der gesamten Kabellänge
Durchmesser
0,5 cm
Temperaturbereich
0 bis 80 °C
Messprinzip
Änderung des elektrischen Widerstands bei Wasserkontakt
Maximale Länge
in der Regel bis 40 m
Verlängerung
nicht über Steckverbindungen; die Zuleitung zum Gateway lässt sich mit normalem Kabel verlängern
Verlegung
ausrollen, ohne bauliche Maßnahmen
Auswertung
Gateway wahlweise mit Feststrom oder Batterie
Alarmierung
automatisch per SMS und E-Mail
Ortung
manuelle Nachmessung am Kabel grenzt den Bereich ein
Verlegtes Feuchtekabel auf einer Bodenfläche, daneben der Schichtaufbau mit dem Kabel im Estrich

Funktionsprinzip

Drei Schritte vom Wasser zur Meldung

Das Kabel ist das Herzstück, das Gateway die Auswertung. Verlegt wird entlang der Stellen, an denen Wasser austreten kann, im Estrich, in Dämmstoffen oder offen auf dem Boden.

  1. 01

    Detektion

    Sobald das Kabel mit Wasser in Kontakt kommt, ändert sich sein elektrischer Widerstand.

  2. 02

    Erkennung

    Das System registriert diese Veränderung millisekundenschnell.

  3. 03

    Alarmierung

    Sie erhalten sofort eine SMS oder E-Mail, bevor großer Schaden entsteht.

Der Unterschied

Punktmelder gegen Feuchtekabel

Punktförmiger Wassermelder

  • Erkennt Wasser nur an der einen Stelle, an der er liegt
  • Läuft das Wasser daran vorbei, meldet er nichts
  • Für eine Fläche braucht es viele Geräte
  • Der betroffene Bereich lässt sich nicht eingrenzen

Feuchtekabel von Infrasolute

  • Empfindlich auf der gesamten verlegten Länge
  • Folgt dem Verlauf der gefährdeten Stellen
  • Bis 40 m an einem Gateway, mehrere Zonen möglich
  • Nach dem Alarm grenzt eine Messung am Kabel den Bereich ein

Einsatzbereiche

Wo das Feuchtekabel liegt

Keller und Tiefgaragen
Technikräume
Auf dem Estrich
In Dämmstoffen
Mehrfamilienhäuser

Welche Fläche wollen Sie absichern?

Sagen Sie uns, um welche Räume es geht. Wir schlagen Verlauf und Länge des Kabels und die passende Gateway-Ausführung vor.

Benedikt Seuss Benedikt Seuss

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Feuchtekabel

Wie lang kann das Feuchtekabel sein?
Das Feuchtekabel kann in der Regel bis zu 40 m lang sein. Es lässt sich nicht über Steckverbindungen verlängern. Die Verbindung vom Feuchtekabel bis zum Gateway kann jedoch mit normalem Kabel verlängert werden.
Wie erkennt das Kabel einen Wasseraustritt?
Sobald das Kabel mit Wasser in Kontakt kommt, ändert sich sein elektrischer Widerstand. Das System registriert diese Veränderung millisekundenschnell und löst über das Gateway eine Meldung per SMS oder E-Mail aus.
Muss für die Installation gestemmt oder gebohrt werden?
Nein. Das Feuchtekabel wird auf dem Boden oder entlang der gefährdeten Stellen ausgerollt. Es sind keine baulichen Maßnahmen und keine Handwerker notwendig.
Lässt sich feststellen, wo genau das Wasser steht?
Ja, nach dem Alarm. Durch eine einfache manuelle Messung am Kabel lässt sich bestimmen, in welchem Bereich der Schaden aufgetreten ist. Das grenzt die Suche auf einen Abschnitt ein, statt die gesamte Fläche öffnen zu müssen.
Wird ein Stromanschluss gebraucht?
Für das Gateway, nicht für das Kabel. Das Gateway gibt es in zwei Ausführungen, mit Feststrom oder mit Batterie. Welche passt, hängt davon ab, ob am Aufstellort eine Steckdose erreichbar ist.
Lassen sich mehrere Bereiche zusammen überwachen?
Ja. Sonderbauformen sind jederzeit möglich, zum Beispiel vollständig verkabelte Systeme mit integriertem Display, bei denen die Kabel mehrerer Zonen an ein zentrales Gateway angebunden werden.

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