Gleisabschnitt mit gelben Messsensoren auf den Schwellen entlang der Schiene

Monitoring, das den Bahnbetrieb sichert.

Gleismonitoring nach RIL 883.8100A01, dazu Bahnbrücken, Stützbauwerke und Baumaßnahmen im Gleisbereich: Wir erfassen die Gleisgeometrie automatisiert, übertragen die Daten remote und alarmieren proaktiv, bevor der Betrieb gefährdet ist.

Nutzen für die Bahn

Ihr Vorteil bei Bahn und Schieneninfrastruktur

Ob EVU, Infrastrukturbetreiber, Ingenieurbüro oder ausführende Baufirma: Ein normgerechtes Geo-Monitoring schafft Nachweisbarkeit, hält den Betrieb sicher und lässt Sie bei kritischen Bewegungen sofort reagieren.

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Normgerecht nach RIL

Gleise und Weichen überwachen wir nach RIL 883.8100A01. Lage, Höhe, Überhöhung und Verwindung werden nachweisbar erfasst, mit der geforderten Messpunktdichte.

Sicherheit im Betrieb

Bauarbeiten im Gleisumfeld, Bohr- und Rammarbeiten oder temporäre Zustände wie Hilfsbrücken bleiben unter Kontrolle. Kritische Veränderungen der Gleisgeometrie sehen Sie sofort.

Proaktive Alarmierung

Die Daten werden automatisiert erfasst und remote übertragen. Beim Erreichen definierter Grenzwerte alarmiert das System, sodass Sie reagieren können, bevor der Betrieb gefährdet ist.

Betrieb 24/7, ohne eigenes Team

Auf Wunsch übernehmen wir das Monitoring als ausgelagerte Abteilung: Aufbau, Auswertung und Alarmierung rund um die Uhr, ohne dass Sie eigenes Messpersonal binden.

Live-Monitor

Gleisgeometrie im Blick, nach RIL 883.8100A01

Prismen sitzen alle fünf Schwellen. Starten Sie die Simulation einer Rammarbeit neben der Strecke und sehen Sie, wie sich Lage, Höhe, Überhöhung und Verwindung verändern, bis ein Grenzwert die Alarmierung auslöst.

Rammarbeit Prismenziele: alle 5 Schwellen (~3 m)

Gleisgeometrie-Status

Online

Lage

seitliche Gleislage

0 mm

Grenzwert 6 mm

Höhe

Höhenlage

0 mm

Grenzwert 8 mm

Überhöhung

gegenseitige Höhenlage

0 mm

Grenzwert 10 mm

Verwindung

Verdrehung je Basislänge

0 mm

Grenzwert 8 mm

Schematische Darstellung, keine Messdaten

Anwendungsbereiche

Wo Monitoring an der Schiene gebraucht wird

Von Bauzuständen im Gleisumfeld bis zu Bahnbrücken und Stützbauwerken: Wir überwachen die Punkte, an denen Bewegungen den Bahnbetrieb gefährden können.

Bauarbeiten im Gleisumfeld

Kontinuierliche Erfassung der Gleisgeometrie bei Bauzuständen, bevor Setzungen und Verschiebungen kritisch werden.

Bohr- & Rammarbeiten

Frühzeitige Erkennung kleinster Lageänderungen durch Eingriffe in den Untergrund neben der Strecke.

Hilfsbrücken

Monitoring von Überhöhung, Verwindung und Lageänderungen an temporären Tragwerken.

Weichen & Kreuzungen

Geo-Monitoring für Gleise und Weichen nach RIL, auch an besonderen Konstruktionen.

Bahnbrücken

Rissbreiten, Neigung und Verformung an Eisenbahnüberführungen, kontinuierlich und normbezogen.

Stützbauwerke

Stützwände und Böschungen entlang der Trasse auf Verschiebung und Kippen überwachen.

Kern jeder Bahn-Anwendung ist das normgerechte Gleismonitoring. Details, Messkonzept und Ablauf finden Sie auf der Lösungsseite.

Zum Gleismonitoring

RIL 883.8100A01

Gleismonitoring, das die Norm erfüllt

Die RIL 883.8100A01 definiert Mindestanforderungen an Messung und Auswertung im Geo-Monitoring für Gleise und Weichen. Wir setzen diese Vorgaben mit hochpräzisem Tachymetermonitoring um.

Bei Eisenbahnüberführungen und Ingenieurbauwerken gelten zusätzlich die Regelwerke des Infrastrukturbetreibers, etwa RIL 804 für Eisenbahnbrücken. Das Messkonzept richten wir daran aus.

Zur Lösung Gleismonitoring
01

Vier Pflichtgrößen

Überwacht werden mindestens Lage, Höhe, gegenseitige Höhenlage (Überhöhung) und Verwindung. Im Rahmen der Gefährdungsanalyse lässt sich der Umfang erweitern, etwa um die Spurweite oder die absolute Gleisgeometrie.

02

Messpunktdichte

Prismenziele werden im Abstand von fünf Schwellen je Schiene gesetzt, bei 60 cm Schwellenabstand typischerweise alle 3,00 m.

03

Messbereich

Der überwachte Bereich reicht mindestens 25 m über den Bereich möglicher Veränderungen hinaus und wird projektspezifisch erweitert.

04

Tachymetermonitoring

Automatisierte Messzyklen erfassen die Prismen im Schwellenraster hochpräzise. Die Auswertung ist robust und wird remote übertragen, für kontinuierliche Überwachung und Alarmierung.

Monitoring im Gleisumfeld

Baumaßnahme am Gleis, Bahnbrücke oder Stützbauwerk: Schildern Sie uns das Vorhaben. Wir schlagen ein Messkonzept nach RIL 883.8100A01 vor.

Peter Nater Peter Nater

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

Entscheidungsgrundlage

Was Sie im Bahnumfeld entscheiden können

Im Bahnbetrieb sind Sperrpausen knapp und Langsamfahrstellen teuer. Beides sind Entscheidungen, die von der Gleislage und vom Bauwerkszustand abhängen.

  1. 01

    Langsamfahrstelle einrichten oder aufheben

    Die gemessene Gleislage nach RIL 883.8100A01 belegt, ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung nötig ist und wann sie wieder entfallen kann.

  2. 02

    Sperrpausen sinnvoll belegen

    Sperrzeiten sind das knappste Gut. Wer den Zustand kennt, legt genau die Maßnahmen hinein, die wirklich anstehen.

  3. 03

    Stopf- und Instandhaltungsmaßnahmen terminieren

    Die Entwicklung der Gleislage zeigt, wann eine Maßnahme fällig wird, statt sie nach Turnus anzusetzen.

  4. 04

    Bauarbeiten im Gleisbereich absichern

    Erschütterungen und Setzungen während einer Baumaßnahme neben dem Gleis werden laufend überwacht und lösen bei Grenzwert eine Meldung aus.

  5. 05

    Begehungen im Gefahrenbereich verringern

    Jede Messung am Gleis bedeutet Sicherungsposten und Betriebseinschränkung. Autarke Sensorik liefert die Werte ohne Zugang.

FAQ

Häufige Fragen zum Bahn-Monitoring

Welche Größen müssen nach RIL 883.8100A01 mindestens überwacht werden?
Mindestens Lage, Höhe, gegenseitige Höhenlage (Überhöhung) und Verwindung. Im Rahmen der Gefährdungsanalyse kann der Umfang erweitert werden, zum Beispiel um die Spurweite oder die absolute Gleisgeometrie.
In welchem Abstand werden die Messpunkte gesetzt?
Die Prismenziele werden im Abstand von fünf Schwellen je Schiene gesetzt. Bei einem Schwellenabstand von 60 cm ergibt das typischerweise 3,00 m zwischen den Messpunkten.
Wie groß muss der überwachte Bereich sein?
Der Messbereich reicht mindestens 25 m über den Bereich möglicher Veränderungen hinaus und wird projektspezifisch erweitert, damit auch angrenzende Abschnitte sicher erfasst sind.
Warum ist Tachymetermonitoring der Standard?
Es ermöglicht eine hochpräzise, automatisierte Erfassung der Gleisgeometrie über Prismen im RIL-Raster. Damit eignet es sich für die kontinuierliche Überwachung und die proaktive Alarmierung bei Grenzwertüberschreitungen.
Wann ist eine zusätzliche Spurweitenüberwachung nötig?
Wenn es die Gefährdungsanalyse verlangt, etwa bei besonderen Konstruktionen wie Brücken mit Einzelstützpunkten. Wir legen den erweiterten Messumfang gemeinsam mit Ihnen fest.
Können Sie das Monitoring komplett übernehmen?
Ja. Von der Konzeption über Installation und Betrieb bis zur Alarmierung erhalten Sie alles aus einer Hand. Auf Wunsch betreiben wir das Monitoring als ausgelagerte Abteilung rund um die Uhr, ohne dass Sie eigenes Messpersonal binden.

Projektanfrage

Monitoring für Ihre Strecke

Schildern Sie uns Bauvorhaben, Strecke und Gefährdungslage. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung, inklusive Messkonzept und Punktraster nach RIL.

+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com
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