Monitoring, das den Vortrieb absichert.
Konvergenz im Querschnitt, Setzungen über dem Vortrieb, Erschütterungen und Bestandsbauwerke im Einflussbereich: Wir überwachen die entscheidenden Größen funkbasiert, normbezogen und mit automatischer Alarmierung, ganz ohne Baustrom.
Nutzen im Tunnelbau
Ihr Vorteil als Tunnelbauer, Planer oder Betreiber
Ob Vortrieb, Sanierung im laufenden Betrieb oder Bauen im Bestand: Ein durchgängiges Monitoring senkt Ihr Risiko, schafft Nachweisbarkeit und lässt Sie bei kritischen Bewegungen sofort reagieren.
Jetzt anfragenRisiken früh erkennen
Konvergenz, Setzungen und Erschütterungen werden kontinuierlich erfasst. Kritische Entwicklungen sehen Sie, bevor sie zum Schaden werden, nicht erst bei der nächsten turnusmäßigen Kontrolle.
Bestandsbauwerke absichern
Gebäude, Leitungen und Bauwerke im Einflussbereich des Vortriebs werden objektiv überwacht. Das schützt Dritte und entzieht späteren Schadensdiskussionen die Grundlage.
Nachweise, die halten
Erschütterungen bewerten wir an den Anhaltswerten der DIN 4150-3. Alle Werte laufen als lückenlose Zeitreihe zusammen und sind prüffähig gegenüber Bauämtern, Betreibern und Gutachtern.
Ohne Baustrom, ohne Kabelgräben
Die funkbasierte Sensorik arbeitet autark und wird ohne Kabelziehen montiert. Das ist im beengten Tunnelquerschnitt und unter laufendem Verkehr ein entscheidender Vorteil.
Live-Szenario
Was der Vortrieb bewegt, sehen Sie sofort
Der Querschnitt zeigt, wo wir messen: Konvergenz im Ausbruch, Setzung über dem Vortrieb und Erschütterung am Bestandsbauwerk. Starten Sie das Szenario und beobachten Sie, wie sich die Messwerte den Grenzwerten nähern.
Schematische Darstellung, keine Messdaten
Konvergenz
StabilVerformung des Ausbruchs
0,0 mm
Grenzwert 5,0 mm
Setzung
StabilGelände über dem Vortrieb
0,0 mm
Grenzwert 8,0 mm
Erschütterung
StabilSchwinggeschwindigkeit v
0,0 mm/s
Grenzwert 5,0 mm/s
Beim Erreichen eines Grenzwerts alarmiert das System automatisch per E-Mail und SMS.
Was wir überwachen
Die entscheidenden Größen im Tunnelbau
Von der Konvergenz im Ausbruch über Setzung und Erschütterung bis zu Rissen und Korrosion an Bestandsbauwerken, jede Messaufgabe mit der passenden Sensorik.
Verformung im Ausbruch
Konvergenzmessung im Tunnelquerschnitt
Wir erfassen die Verformung des Ausbruchsquerschnitts kontinuierlich. Veränderungen der lichten Weite und Höhe zeigen an, wie sich Gebirge und Ausbau setzen, und liefern die Datengrundlage für sichere Vortriebsentscheidungen.
Zum Neigungs- & Setzungsmonitoring
Über dem Vortrieb
Setzungsüberwachung an der Geländeoberfläche
Über der Vortriebsachse überwachen wir Setzungen an Gelände und Bebauung. So bleibt die Setzungsmulde jederzeit im Blick, und Sie können den Vortrieb steuern, bevor Grenzwerte an empfindlichen Bauwerken erreicht werden.
Setzung & Neigung überwachen
DIN 4150-3
Erschütterungen aus Sprengung und Vortrieb
Sprengvortrieb, Fräsen und schwere Baumaschinen erzeugen Erschütterungen. Wir messen die Schwinggeschwindigkeit und ordnen sie den Anhaltswerten der DIN 4150-3 zu, damit angrenzende Bebauung sicher und normbezogen bewertet wird.
Zur Erschütterungsmessung
Bestand & Portal
Risse und Korrosion an Bestandsbauwerken
An Bestandsbauwerken und im Portalbereich überwachen wir Rissbreiten millimetergenau sowie Feuchte und Korrosion im Beton. Das begleitet Sanierungen im laufenden Betrieb und dokumentiert den Instandsetzungserfolg über lange Zeiträume.
Zum RissmonitoringAlles aus einer Hand
Vom Messkonzept bis zum laufenden Betrieb
Sie koordinieren keine Einzelgewerke. Konzeption, Installation, Wartung und die laufende Überwachung erhalten Sie von einem Ansprechpartner, über die gesamte kritische Phase.
Konzeption
Wir legen Messgrößen, Grenzwerte und Sensorpositionen fest, abgestimmt auf Vortriebsverfahren, Bauwerk und Normbezug. Auf Wunsch mit fertigen Positionen für die Ausschreibung.
Mehr erfahrenInstallation
Die funkbasierte Sensorik wird ohne Baustrom und ohne Kabelgräben montiert und mit dokumentierter Nullmessung in Betrieb genommen, auch im laufenden Verkehr.
Mehr erfahrenWartung & Betrieb
Wir halten das System betriebsbereit, tauschen bei Bedarf Sensoren und sorgen für belastbare Daten über die gesamte kritische Phase, als Monitoring-as-a-Service.
Mehr erfahrenÜberwachung & Alarmierung
Alle Messwerte laufen rund um die Uhr zusammen. Beim Erreichen definierter Grenzwerte alarmiert das System automatisch, per E-Mail und SMS, ohne manuelle Kontrolle vor Ort.
Mehr erfahrenAus der Praxis
Sensorgestützte Überwachung bei der Tunnelsanierung an der A96
Ausgangssituation
Bei betriebstechnischen Nachrüstungsarbeiten stellten die Betreiber Chloride im Portalbereich fest. Die Betonwände mussten saniert werden, bei möglichst geringem Abtrag und laufender Beobachtung des Restrisikos.
Umsetzung
Nach abgestuftem Abtrag der chloridbehafteten Schichten wurden kabel- und energielose Korrosions- und Feuchtesensoren des Typs CorroDec2G an den vom Planer vorgegebenen Positionen eingebaut, unter anderem im Portalbereich.
Ergebnis
Der Bauwerkszustand ist per Handlesegerät und per NB-IoT jederzeit aus der Ferne abfragbar. Das reduziert Abtrag und Sperrzeiten, weist den Instandsetzungserfolg nach und steuert die Inspektionsintervalle gezielt.
Realisierte Ziele
- Kabel- und energielose Sensorik im Bauwerk
- Fernabfrage per NB-IoT und Handlesegerät
- Normkonform nach Instandsetzungsprinzip „W“
- Geringere Sperrzeiten bei späteren Maßnahmen
Passende Sensorik
Diese Sensorik sitzt im Tunnel
Rissbreite, Feuchte, Korrosion und Konvergenz sind die Größen im Tunnel. Das sind die Geräte dahinter.
ProdukteRisssensorRissbreite mit 0,003 mm Auflösung, wahlweise Solar, Langzeitbatterie oder Feststrom.
ProdukteFeuchtigkeitssensor CorroDec 2GPassiver RFID-Sensor für Feuchte direkt im Beton, energielos und langlebig.
ProdukteKorrosionssensor CorroDec 2GZweistufige Drahtüberwachung im Beton: zeigt, ob die Korrosionsfront eine definierte Tiefe erreicht hat.
ProdukteNeigungssensorNeigung und Setzung tragender Bauteile ab 0,001°, Gateway integriert.Monitoring für Ihr Tunnelbauwerk
Ob Vortrieb, Bestandsröhre oder Bauwerke im Einflussbereich: Schildern Sie uns die Situation. Wir stimmen Messstellen, Grenzwerte und Messtakt auf Ihr Vorhaben ab.
Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Entscheidungsgrundlage
Was Sie am Tunnel entscheiden können
Im Tunnelbau kostet jede Sperrung und jeder Vortriebsstopp sofort Geld. Die Entscheidungen fallen deshalb unter Zeitdruck und brauchen belastbare Zahlen.
- 01
Vortrieb weiterfahren oder anhalten
Konvergenz- und Setzungsmessungen über dem Vortrieb zeigen, ob sich das Gebirge wie erwartet verhält. Das trägt die Entscheidung, Ausbau anzupassen oder weiterzufahren.
- 02
Bauverfahren im Einflussbereich ändern
Überschreiten Erschütterungen an der Bestandsbebauung die Anhaltswerte, muss das Verfahren angepasst werden. Gemessene Werte klären das, bevor daraus ein Schaden wird.
- 03
Sperrpausen planen statt improvisieren
Ein Tunnel lässt sich nicht kurzfristig sperren. Wer die Zustandsentwicklung kennt, legt Instandsetzungen in ohnehin geplante Sperrzeiten.
- 04
Sanierungserfolg belegen
Nach einer Instandsetzung zeigt die Messung über Jahre, ob die Maßnahme greift. Das ist der Nachweis gegenüber Bauherr und Gewährleistung.
- 05
Befahrungen und Handmessungen reduzieren
Messungen im Tunnel binden Personal und oft eine Sperrung. Autarke Sensorik liefert die Werte, ohne dass jemand hineinmuss.
Häufige Fragen zum Tunnel-Monitoring
Welche Messgrößen sind im Tunnelbau relevant?
Wie werden Bestandsbauwerke im Einflussbereich überwacht?
Welche Normen gelten für Erschütterungen im Tunnelbau?
Funktioniert die Sensorik im laufenden Tunnelbetrieb?
Bekomme ich Konzeption, Installation und Betrieb aus einer Hand?
Projektanfrage
Sichern Sie Ihren Vortrieb ab
Schildern Sie uns Bauwerk, Vortriebsverfahren und die betroffene Umgebung. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung, inklusive geeigneter Messgrößen und Sensorik.
+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com