Pegelmonitoring für verteilte Messstellen

Pegel- und Füllstände in Schächten, Brunnen, Pegelrohren und an Gewässern kabellos erfassen. Ohne Strom- und Datenleitung, dicht auch bei Überflutung, mit automatischer Meldung beim Erreichen eines Grenzwerts.

Pegelsensor an einer Betonwand über der Wasseroberfläche, daneben eine Messlatte

Ihre Vorteile

Messen, wo kein Kabel liegt

Pegelmessstellen liegen selten dort, wo Strom und Datenleitung schon vorhanden sind. Genau das macht die klassische Messtechnik an verteilten Punkten unwirtschaftlich.

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Ohne Kabelgräben

Die Übertragung läuft per Funk. Es braucht weder eine Strom- noch eine Datenleitung an der Messstelle, damit werden auch verteilte und schwer zugängliche Punkte praktikabel.

Mehr als der Pegel

Je nach Konfiguration erfasst derselbe Sensor auch Temperaturen, Drücke und Zählerstände, etwa bei Energie- und Wasserversorgern.

Dicht auch bei Überflutung

Der Sensor ist vollständig gekapselt und arbeitet weiter, wenn die Messstelle unter Wasser steht. Genau dann, wenn die Messung gebraucht wird.

Alarm statt Kontrollfahrt

Steigt oder fällt der Pegel über einen definierten Wert hinaus, meldet das System es automatisch, bevor jemand vor Ort war.

Funktionsweise

Vier Schritte von der Messstelle zur Meldung

Der Aufwand liegt normalerweise nicht in der Messung, sondern darin, überhaupt an die Messstelle heranzukommen. Genau das entfällt.

  1. 01

    Messstelle bestimmen

    Wir legen fest, an welchen Schächten, Brunnen oder Pegelrohren gemessen wird und welcher Pegel als Soll-, Warn- und Alarmwert gilt.

  2. 02

    Sensor einbringen

    Der gekapselte Sensor wird an der Messstelle montiert. Es sind keine Strom- und Datenleitungen nötig, die Versorgung läuft über eine Langzeitbatterie.

  3. 03

    Kabellos übertragen

    Die Messwerte gehen per Narrowband-IoT über das Mobilfunknetz auf die Datenplattform. Dort entsteht der Verlauf, historisiert und grafisch aufbereitet.

  4. 04

    Alarmieren

    Jeder Wert wird gegen die hinterlegten Grenzen geprüft. Bei Über- oder Unterschreitung löst das System automatisch eine Meldung aus.

Was überwacht wird

Nicht jede Messstelle liegt im Grundwasser

Freies Wasser in einem Bauwerk oder im Gelände verhält sich anders als der Baugrund darunter. Wo es um den Grundwasserstand und den Porenwasserdruck geht, führt der Weg zum Grundwassermonitoring.

Zum Grundwassermonitoring

Schächte und Brunnen

Kontinuierliche Erfassung des Füllstands, analog oder digital ausgegeben, auch an Stellen ohne jede Infrastruktur.

Pegelrohre und Gewässer

Pegelstände an offenen Gewässern und in Pegelrohren, dauerhaft und ohne wiederkehrende Ablesung vor Ort.

Versorgungsnetze

Bei Energie- und Wasserversorgern erfasst derselbe Sensor je nach Konfiguration auch Temperaturen, Drücke und Zählerstände.

Im selben Schacht meldet ein Sensor auch das Öffnen von Deckel oder Tür. Beides läuft über dieselbe Plattform, mehr dazu auf der Schacht- und Zugangsüberwachung.

Passendes Produkt

Der Sensor an der Messstelle

Ein vollständig gekapselter Sensor, der auch dann weitermisst, wenn die Messstelle unter Wasser steht.

Pegelsensor von Infrasolute mit Lochrohr und Montageplatte, freigestellt

Pegelsensor für schwer zugängliche Stellen

Konfiguration, Anzahl der Messstellen und Preis stimmen wir im Rahmen der Projektanfrage auf Ihr Netz ab.

Messgröße
Pegel- und Füllstand
Datenübertragung
kabellos per Narrowband-IoT
Energieversorgung
Langzeitbatterie
Dichtheit
auch bei Überflutung
Signalausgabe
analog und/oder digital
Alarmierung
automatisch bei Grenzwert

Typische Einsatzfälle

Dort, wo die Kontrollfahrt teurer ist als die Messung

Je weiter die Messstellen auseinanderliegen, desto größer der Aufwand für die wiederkehrende Ablesung.

  • Schächte und Brunnen ohne Strom- und Datenanschluss
  • Pegelrohre und offene Gewässer mit wiederkehrender Ablesung
  • Verteilte Messstellen im Netz von Energie- und Wasserversorgern
  • Messstellen, die bei Starkregen selbst unter Wasser stehen
  • Standorte, an denen sich eine Kontrollfahrt nicht lohnt

Pegelmonitoring für Ihre Messstellen

Schildern Sie uns die Standorte und die Grenzwerte. Wir stimmen Sensorik, Messintervall und Meldeweg auf Ihr Netz ab.

Benedikt Seuss Benedikt Seuss

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Pegelmonitoring

Worin unterscheidet sich Pegelmonitoring vom Grundwassermonitoring?
Das Pegelmonitoring erfasst freies Wasser: Füllstände in Schächten, Brunnen, Pegelrohren und an Gewässern. Das Grundwassermonitoring misst den Zustand im Baugrund, also Grundwasserstand und Porenwasserdruck, mit VW-Piezometern im Bohrloch. Die Fragestellungen sind verschieden, deshalb führen wir beide getrennt.
Braucht die Messstelle einen Strom- oder Datenanschluss?
Nein. Der Sensor versorgt sich über eine Langzeitbatterie und überträgt per Narrowband-IoT über das Mobilfunknetz. Damit lassen sich auch Messstellen erschließen, an denen keinerlei Infrastruktur liegt.
Funktioniert die Messung, wenn der Schacht volläuft?
Ja. Der Sensor ist vollständig gekapselt und arbeitet auch unter Wasser weiter. Das ist der entscheidende Punkt gegenüber herkömmlicher Technik, die bei Überflutung häufig ausfällt, also genau in der Situation, für die sie eingebaut wurde.
Lassen sich neben dem Pegel weitere Größen erfassen?
Ja. Je nach Konfiguration erfasst derselbe Sensor auch Temperaturen, Drücke und Zählerstände. Bei Energie- und Wasserversorgern ist das der Regelfall, dort läuft die Pegelmessung oft zusammen mit anderen Werten über dieselbe Messstelle.
Wie erfahre ich von einer Grenzwertüberschreitung?
Jeder Messwert wird gegen die hinterlegten Warn- und Alarmgrenzen geprüft. Wird eine Schwelle über- oder unterschritten, löst das System automatisch eine Meldung aus. Damit richtet sich die Fahrt zur Messstelle nach dem Ereignis und nicht nach dem Kalender.
Kann im selben Schacht auch das Öffnen überwacht werden?
Ja. Ein Sensor im selben Schacht meldet zusätzlich das Öffnen von Deckel oder Tür. Beides läuft über dieselbe Plattform, Details dazu auf der Seite zur Schacht- und Zugangsüberwachung.

Projektanfrage

Sprechen wir über Ihre Messstellen

Schildern Sie uns Standorte und Fragestellung. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung, inklusive geeigneter Sensorik und Meldewege.

+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com
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