Autobahnbrücke mit funkbasiertem Brückenmonitoring

Brückenmonitoring, das die Lücke zwischen den Brückenprüfungen schließt

Mit funkbasiertem Monitoring für Brücken überwachen Sie Risse, Feuchte und Korrosion kontinuierlich, ergänzen die Hauptprüfung nach DIN 1076 und belegen die Restnutzungsdauer mit Messdaten statt mit Annahmen.

DIN 1076DIN 4150

Nutzen im Brückenbau

Ihr Vorteil als Baulastträger, Kommune oder Ingenieurbüro

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Lücke zwischen den Prüfungen schließen

Die Hauptprüfung nach DIN 1076 liefert alle sechs Jahre ein Bild. Kontinuierliches Brückenmonitoring erfasst die Entwicklung dazwischen und macht sichtbar, wie schnell sich ein Riss oder ein Feuchteschaden wirklich verändert.

Restnutzungsdauer belegen

Statt eine Brücke aus Vorsicht früher zu sperren, dokumentieren Sie mit Messdaten, ob und wie lange das Bauwerk sicher weitergenutzt werden kann. Das verschafft Zeit, eine Brückensanierung geplant vorzubereiten, statt sie unter Druck zu beauftragen.

Nachrüstbar ohne Kabelziehen

Die Sensoren übertragen per NB-IoT und lassen sich an Bestandsbrücken montieren, ohne Verkabelung und ohne Gerüst nur für die Messtechnik. Auch schwer zugängliche Stellen werden erreicht.

Alarmierung bei Grenzwert

Überschreitet ein Riss oder ein Feuchtewert die hinterlegte Grenze, alarmiert das System automatisch. Sie reagieren im Moment der Veränderung, nicht erst bei der nächsten Begehung.

Prüfarten, Fristen und die Zustandsnote nach RI-EBW-PRÜF im Detail: Brückenprüfung nach DIN 1076

Live-Szenario

Was sich an der Brücke verändert, sehen Sie sofort

Das Schema zeigt, wo wir messen: Rissbreite am Überbau, Feuchte am Brückenablauf und die Neigung des Bauwerks. Im ruhigen Verlauf liegen alle drei Werte unter ihrer Warnschwelle. Schalten Sie auf das Grenzwert-Szenario und sehen Sie, was passiert, wenn der Riss seine Grenze überschreitet.

Rissmonitoring Feuchte & Korrosion Neigung NB-IoT

Schematische Darstellung, keine Messdaten

Rissbreite

Stabil

Riss am Untergurt

0,00 mm

Grenzwert 0,30 mm

Feuchte im Beton

Stabil

Tiefpunkt am Brückenablauf

0,00 %

Grenzwert 3 %

Neigung

Stabil

Lageänderung des Überbaus

0,00 mm/m

Grenzwert 3,0 mm/m

Sofortige Benachrichtigung Alarm per E-Mail und SMS, sobald ein Grenzwert erreicht ist

Was wir überwachen

Aufeinander abgestimmte Sensorfamilien für Brücken und Ingenieurbauwerke

Vom Rissmonitoring am Überbau über Feuchte und Korrosion im Beton bis zum Neigungsmonitoring, jede Messaufgabe mit der passenden Sensorik. So entsteht ein Gesamtbild statt einzelner Messwerte.

Funkbasiertes Rissmonitoring an einer Brücke in Bonn

Rissbreiten ab 0,003 mm

Rissmonitoring am Überbau

Über Wegaufnehmer messen wir Rissbreitenänderungen ab 0,003 mm kontinuierlich und melden jede Grenzwertüberschreitung. So begleiten Sie eine alternde Brücke sicher bis zum geplanten Ersatz oder beobachten ein Bauwerk nach einem auslösenden Ereignis wie einem Hochwasser.

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Energieloser Feuchte- und Korrosionssensor für den Beton einer Brücke

Beton & Bewehrung

Feuchte- und Korrosionsmonitoring

Energielose, drahtlose Sensoren beobachten Feuchte und Korrosion im Betoninneren an statisch kritischen Stellen, an Brückenabläufen und Tiefpunkten. Korrosionssensoren nach dem Prinzip der Stellvertreterkorrosion machen den Angriff auf die Bewehrung sichtbar, bevor der Beton abplatzt.

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Neigungssensor zur Überwachung von Verformungen an einem Brückenüberbau

Verformung & Lage

Neigungsmonitoring des Überbaus

Über Neigungsmonitoring erfassen wir Verformungen und Lageänderungen des Bauwerks. Zusammen mit Riss- und Feuchtedaten entsteht ein Gesamtbild des Bauwerkszustands, statt einzelner Messwerte ohne Zusammenhang.

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Untersicht eines Brückenüberbaus mit den Auflagerbänken auf zwei Betonpfeilern

Auflager & Lager

Brückenlager- und Rollenlagermonitoring

Ein Lager trägt die Last und lässt gleichzeitig die Temperaturdehnung des Überbaus zu. Wir erfassen die Verschiebung am Auflager zusammen mit der Bauwerkstemperatur und machen damit sichtbar, ob ein Rollen- oder Gleitlager die Bewegung noch mitmacht.

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Aus der Praxis

Feuchte- und Korrosionsmonitoring an der Südbrücke Koblenz

Luftaufnahme der Südbrücke Koblenz als Teil der Südtangente im Tal

Südbrücke Koblenz

Die Südbrücke ist Teilabschnitt der Südtangente Koblenz und wurde saniert. Der Landesbetrieb Mobilität wollte den Bauwerkszustand im Zuge der Instandsetzung objektiv und dauerhaft im Blick behalten. Drahtlose, energielose Sensoren im Beton übernehmen das seither, die Werte stehen jederzeit online zur Verfügung.

Auftraggeber
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Verbaute Sensorik
Feuchte- und Korrosionssensoren, energielos
Projekt ansehen
93.000m²
Bauwerksfläche
7
Gateways
28
Sensoren im Beton
NB-IoT5G
Datenübertragung

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

Brückenmonitoring für Ihr Bauwerk

Ob Bestandsbauwerk mit bekanntem Schadensbild oder Neubau mit Nullmessung: Schildern Sie uns die Brücke und die kritischen Punkte. Wir stimmen Messstellen, Grenzwerte und Sensorik auf Ihre Prüfzyklen ab.

Benedikt Seuss Benedikt Seuss

Entscheidungsgrundlage

Was Sie an der Brücke entscheiden können

Eine Brücke wird nicht wegen einer Messreihe gesperrt, sondern wegen dessen, was die Messreihe belegt. Das sind die Entscheidungen, für die ein Dauermonitoring die Grundlage liefert.

  1. 01

    Sperren, lastbeschränken oder freigeben

    Ein belegter Verlauf zeigt, ob sich ein Schaden weiterentwickelt oder stillsteht. Statt vorsorglich zu sperren, lässt sich eine Lastbeschränkung begründen oder die Freigabe halten.

  2. 02

    Restnutzung bis zum Ersatzneubau belegen

    Steht ein Ersatzbauwerk erst in einigen Jahren an, muss der Zeitraum dazwischen überbrückt werden. Die dokumentierte Entwicklung trägt diese Entscheidung gegenüber Aufsicht und Öffentlichkeit.

  3. 03

    Instandsetzung terminieren und zuschneiden

    Wer weiß, welcher Bauteilbereich sich bewegt und welcher stabil bleibt, saniert gezielt. Das entscheidet über Umfang, Zeitpunkt und Kosten der Maßnahme.

  4. 04

    Die Lücke zwischen den Hauptprüfungen schließen

    Die Prüfung nach DIN 1076 bleibt bestehen. Das Monitoring überbrückt die Jahre dazwischen und zeigt, ob eine Sonderprüfung wirklich nötig ist.

  5. 05

    Aufwand für Handmessungen senken

    Jede Ablesung am Bauwerk kostet Anfahrt, Personal und meist eine Verkehrssicherung. Der Sensor misst selbst und meldet sich, wenn es darauf ankommt.

FAQ

Häufige Fragen zum Brückenmonitoring

Wie nutzt der Bauwerksprüfer die Messdaten bei der Hauptprüfung?
Er bekommt für den Zeitraum zwischen zwei Prüfungen einen dokumentierten Verlauf statt einer Momentaufnahme. Aus den Messreihen ist ablesbar, ob sich ein Riss oder ein Feuchteschaden verändert hat, wie schnell und in welchem Zusammenhang mit der Temperatur. Diese Daten gehen in die Bauwerksdokumentation ein und stehen bei der Hauptprüfung nach DIN 1076 zur Verfügung. Die Bewertung selbst trifft weiterhin der Prüfingenieur.
Was ist Brückenmonitoring und wie ergänzt es die Brückenprüfung?
Brückenmonitoring bezeichnet die kontinuierliche, sensorgestützte Überwachung eines Brückenbauwerks. Wo die Bauwerksprüfung nach DIN 1076 in festen Abständen eine Momentaufnahme liefert, erfasst das Monitoring die Entwicklung dazwischen: Rissbreiten, Feuchtigkeit, Korrosionsfortschritt und Neigungsänderungen. So erkennen Sie schleichende Veränderungen, bevor sie bei der nächsten Hauptprüfung sichtbar würden, und behalten sicherheitsrelevante Stellen dauerhaft im Blick.
Welche Schäden lassen sich mit Brückenüberwachung erkennen?
Die Brückenüberwachung von Infrasolute erfasst die typischen Schadensbilder an Beton- und Stahlbetonbrücken: wachsende Risse, eindringende Feuchtigkeit, Korrosion der Bewehrung sowie Veränderungen der Neigung oder Statik. Für jede Messaufgabe kommt eine passende Sensorik zum Einsatz, vom funkbasierten Rissmonitoring bis zum energielosen Feuchte- und Korrosionssensor im Beton.
Lässt sich Brückenmonitoring an Bestandsbrücken nachrüsten?
Ja. Die Sensoren sind für die Nachrüstung an bestehenden Bauwerken konzipiert. Sie übertragen ihre Messwerte per NB-IoT und benötigen keine durchgehende Verkabelung. Auch abgelegene oder schwer zugängliche Bereiche wie Brückenabläufe, Tiefpunkte und statisch kritische Stellen lassen sich so wirtschaftlich in die Überwachung einbeziehen.
Wie hilft Monitoring einer Brücke, die Restnutzungsdauer einzuschätzen?
Kontinuierliche Messdaten zeigen, ob und wie schnell sich ein Schaden verschlimmert. Bleibt eine Rissbreite über Monate stabil, spricht das für eine längere sichere Nutzung. Nimmt sie zu, ist das ein belastbares Signal für den richtigen Instandsetzungszeitpunkt. Damit wird das Monitoring zur Entscheidungsgrundlage, statt Sperrungen oder Sanierungen allein aus Vorsicht zu terminieren.
Wie werden die Messdaten der Brücke übertragen und ausgewertet?
Die Sensoren senden ihre Werte über Gateways per Mobilfunk in die cloudbasierte Infrasolute-Software. Dort werden Rissbreite, Feuchte, Temperatur und weitere Parameter grafisch dargestellt, historisiert und mit Grenzwerten versehen. Betreiber und Prüfingenieure rufen den aktuellen Zustand jederzeit online ab und werden bei Grenzwertüberschreitung automatisch alarmiert.
Für welche Brücken lohnt sich ein Monitoring besonders?
Besonders sinnvoll ist Brückenmonitoring bei Bauwerken mit bekanntem Schadensbild, bei stark belasteten Brücken mit hohem Schwerverkehrsanteil und bei Bauwerken, die bis zu einem geplanten Ersatz sicher weiterbetrieben werden müssen. Auch während einer Instandsetzung liefert das Monitoring den Nachweis, dass die Maßnahmen wirken.

Projektanfrage

Behalten Sie Ihre Brücke im Blick

Sie betreuen eine Brücke mit bekanntem Schadensbild oder wollen ein Bauwerk bis zur geplanten Ertüchtigung sicher weiterbetreiben. Schildern Sie uns Ihre Situation, Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung mit geeigneten Messpunkten und Sensorik.

+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com
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