Vibrationsmonitoring für Bauwerke und Anlagen

Dauerhaftes Schwingungsmonitoring, das die strukturelle Gesundheit über Jahre verfolgt. Trends und Eigenfrequenz statt Momentaufnahme, mit automatischer Alarmierung bei Abweichung.

Messstelle am Bauwerk Dauerbetrieb
  • Messgrößen Schwinggeschwindigkeit, Eigenfrequenz, Beschleunigung
  • Bewertung Trend statt Einzelwert
  • Normalbereich aus dem eingelernten Verlauf
  • Alarmierung automatisch bei Abweichung
  • Betrieb Monitoring-as-a-Service

Dauerhaft statt temporär

Vibrationsmonitoring oder Erschütterungsmessung?

Beide messen Schwingungen. Die Erschütterungsmessung begleitet eine einzelne Bauphase, das Vibrationsmonitoring überwacht ein Bauwerk oder eine Anlage über Jahre und macht schleichende Veränderungen sichtbar.

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Vibrationsmonitoring

Dauerhaft & langfristig

  • Überwachung über Jahre statt Wochen
  • Fokus auf strukturelle Gesundheit und Trends
  • Erkennt schleichende Veränderungen an Bauwerk und Anlage
  • Für Bestandsbauwerke, Brücken, Anlagen und Maschinen
Verwandte Lösung

Erschütterungsmessung

Baubegleitend & temporär

  • Gebunden an eine konkrete Bauphase
  • Fokus auf kurzzeitige Erschütterungen nach DIN 4150-3
  • Grenzwertüberwachung mit Sofort-Alarm
  • Nachweis für Auftraggeber, Nachbarn und Behörden
Zur Erschütterungsmessung

Warum dauerhaft überwachen

Was dauerhaftes Vibrationsmonitoring leistet

Schwingungen verraten den Zustand eines Tragwerks oder einer Anlage. Wer sie kontinuierlich beobachtet, erkennt Veränderungen, lange bevor sie sichtbar oder kritisch werden.

Jetzt anfragen

Schäden früh erkennen

Eine Verschiebung der Eigenfrequenz oder steigende Amplituden deuten auf Veränderungen im Tragwerk hin, oft bevor ein Riss sichtbar wird.

Zustandsbasiert instand halten

Wartung erfolgt nach tatsächlichem Zustand statt nach starrem Intervall. Das spart Kosten und vermeidet unnötige Eingriffe.

Nutzungsdauer verlängern

Ein belegter Zustandsverlauf erlaubt es, die Restnutzungsdauer von Bauwerken fundiert zu bewerten und Ersatzinvestitionen zu planen.

Anlagen verfügbar halten

An Maschinen und technischen Anlagen kündigen sich Lagerschäden und Unwuchten im Schwingungsbild an. Ungeplante Stillstände lassen sich vermeiden.

Verlauf dokumentieren

Alle Messwerte laufen als lückenlose Zeitreihe zusammen und stehen für Betreiber, Prüfer und Gutachter als objektive Grundlage bereit.

Bei Trendabweichung alarmieren

Statt einzelner Spitzen überwacht das System den Trend. Weicht er vom eingelernten Normalbereich ab, wird automatisch alarmiert.

Langzeit-Trend

Nicht der Einzelwert zählt, sondern der Verlauf

Das Dashboard verfolgt eine Messgröße über ein Jahr. Solange der Trend im eingelernten Normalbereich bleibt, ist alles ruhig. Simulieren Sie eine schleichende Zustandsänderung und sehen Sie, wie der Verlauf die Schwelle erreicht und das System alarmiert.

Trend im Normalbereich
Eigenfrequenz Aktuell 4,20 Hz

Trendabweichung erkannt

Alarm an Betreiber gesendet

Nur Demonstration

Messgrößen

Was beim Vibrationsmonitoring erfasst wird

Aus mehreren Messgrößen entsteht ein belastbares Bild des Bauwerks- oder Anlagenzustands über die Zeit.

Schwinggeschwindigkeit

Die zentrale Kenngröße in mm/s, kontinuierlich erfasst und gegen den eingelernten Normalbereich verfolgt.

Eigenfrequenz

Verschiebt sich die Eigenfrequenz eines Tragwerks über die Zeit, ist das ein sensibler Indikator für strukturelle Veränderungen.

Beschleunigung

Der 3-achsige MEMS-Sensor erfasst Beschleunigungen in allen Raumrichtungen und bildet das vollständige Schwingungsverhalten ab.

Trend & Amplitude

Nicht der Einzelwert zählt, sondern seine Entwicklung. Langsame Drift und wachsende Amplituden werden sichtbar gemacht.

Gemessen wird all das mit dem Vibrationssensor SHAKEdot: dreiachsig, autark bis zu sechs Monate und ohne Kabel am Bauteil.

Vibrationssensor an einer Stahlstütze auf einer Baustelle

Normbezug

Bewertet nach anerkannten Normen

Je nach Schutzziel kommen unterschiedliche Regelwerke zum Tragen. Wir ordnen die Messwerte dem passenden Bezug zu.

DIN 4150-3

Einwirkung auf bauliche Anlagen

Für Bauwerkserschütterungen. Bei Dauererschütterungen gelten eigene, strengere Werte als bei kurzzeitigen Ereignissen.

ISO 2631-2

Einwirkung auf Menschen

Bewertet die Wahrnehmung und Zumutbarkeit von Schwingungen für Menschen in Gebäuden.

ISO 20816

Maschinen & Anlagen

Für die Bewertung von Maschinenschwingungen, etwa an rotierenden Anlagen und deren Fundamenten.

Einsatzbereiche

Wo dauerhaftes Vibrationsmonitoring sinnvoll ist

Überall dort, wo der Zustand eines Bauwerks oder einer Anlage über lange Zeit belastbar bekannt sein muss.

Vibrationsmonitoring für Ihr Bauwerk

Sagen Sie uns, welches Bauwerk oder welche Anlage Sie langfristig überwachen wollen. Wir konzipieren die passende Messkette und melden uns mit einem unverbindlichen Angebot.

Benedikt Seuss Benedikt Seuss

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Vibrationsmonitoring

Was ist der Unterschied zwischen Vibrationsmonitoring und Erschütterungsmessung?
Die Erschütterungsmessung ist meist eine baubegleitende, zeitlich begrenzte Überwachung, die während erschütterungsintensiver Arbeiten die Anhaltswerte der DIN 4150-3 kontrolliert. Das Vibrationsmonitoring ist ein dauerhafter Ansatz: Es überwacht ein Bauwerk oder eine Anlage über Monate und Jahre, verfolgt Trends und macht schleichende Veränderungen der strukturellen Gesundheit sichtbar.
Wie erkennt das System strukturelle Veränderungen?
Ein Tragwerk hat charakteristische Eigenfrequenzen. Verändert sich die Steifigkeit, etwa durch Rissbildung oder Materialermüdung, verschieben sich diese Frequenzen. Das System lernt den Normalbereich ein und überwacht kontinuierlich Trend und Amplitude. Weicht der Verlauf ab, deutet das auf eine Veränderung hin, oft bevor sie mit bloßem Auge sichtbar wird.
Welche Normen werden zugrunde gelegt?
Je nach Schutzziel: Die DIN 4150-3 bewertet die Einwirkung auf bauliche Anlagen, wobei für Dauererschütterungen strengere Werte gelten als für kurzzeitige Ereignisse. Die ISO 2631-2 betrifft die Wahrnehmung durch Menschen in Gebäuden. Für Maschinen und technische Anlagen ist die ISO 20816 einschlägig. Wir ordnen die Messwerte dem jeweils passenden Bezug zu.
Wie lange läuft ein Vibrationsmonitoring?
Anders als die baubegleitende Erschütterungsmessung ist das Vibrationsmonitoring auf Dauer angelegt. Es begleitet ein Bauwerk oder eine Anlage über die gesamte relevante Nutzungsphase, häufig über mehrere Jahre. Betrieb, Datenplattform und Auswertung übernehmen wir als Monitoring-as-a-Service, sodass für Sie kein eigener Aufwand entsteht.
Muss für den Dauerbetrieb Strom und Verkabelung bereitstehen?
Die Sensorik ist funkbasiert und überträgt über LTE-M und NB-IoT. Für den Langzeitbetrieb an dauerhaft überwachten Bauwerken lässt sie sich für maximale Verfügbarkeit an eine Stromversorgung anbinden, kann aber je nach Anwendung auch autark arbeiten. In beiden Fällen entfällt aufwendiges Kabelziehen.
Kann Vibrationsmonitoring an bestehende Bauwerke nachgerüstet werden?
Ja. Weil die Sensorik funkbasiert und kompakt ist, lässt sie sich ohne bauliche Eingriffe an Bestandsbauwerken und laufenden Anlagen anbringen. Nach einer Referenzmessung wird der Normalbereich eingelernt, danach überwacht das System den weiteren Verlauf kontinuierlich.

Projektanfrage

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