Kommunale Brücke mit funkbasiertem Bauwerksmonitoring

Bauwerke überwachen, statt alles sofort zu sanieren.

Brücken, Stützwände, Schul- und Hallendächer, Parkbauten und Schächte: Funkbasiertes Monitoring hält den Zustand kontinuierlich fest und macht aus knappen Haushaltsmitteln die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit.

Nutzen für den öffentlichen Haushalt

Warum Monitoring für Kommunen und Versorger sinnvoll ist

Wenn die Kassen knapp sind, lässt sich nicht jedes Bauwerk sofort sanieren. Kontinuierliche Überwachung schafft Klarheit über den Zustand und macht aus einem knappen Budget die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit.

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Budget gezielt einsetzen

Nicht jedes gealterte Bauwerk muss sofort saniert werden. Kontinuierliche Messdaten zeigen, welches Bauwerk wirklich Handlungsbedarf hat, und welches sich verantwortbar weiter beobachten lässt.

Verkehrssicherungspflicht erfüllen

Als Betreiber tragen Sie die Verantwortung für die Standsicherheit. Ein dauerhaftes Monitoring dokumentiert den Zustand nachvollziehbar und ergänzt die turnusmäßige Prüfung um kontinuierliche Werte.

Maßnahmen sauber priorisieren

Statt nach Bauchgefühl oder erst nach sichtbarem Schaden zu handeln, priorisieren Sie über alle Bauwerke hinweg nach objektiven Daten. Das entlastet die Instandhaltungsplanung über mehrere Haushaltsjahre.

DIN 1076 sinnvoll ergänzen

Die wiederkehrende Bauwerksprüfung nach DIN 1076 bleibt bestehen. Zwischen den Prüfterminen liefert das Monitoring kontinuierliche Werte, sodass sich Veränderungen früh erkennen und einordnen lassen.

Priorisierung statt Gießkanne

Knappe Kassen, klare Prioritäten

Sofortsanierung für alle Bauwerke sprengt jeden Haushalt. Mit funkbasiertem Monitoring behalten Sie das gesamte Portfolio im Blick, erkennen kritische Entwicklungen früh und ziehen die eine Maßnahme vor, die wirklich nicht warten kann.

  • Alles im Blick

    Jedes eingebundene Bauwerk sendet kontinuierlich, nicht nur zum Prüftermin.

  • Frühwarnung statt Feuerwehr

    Sie reagieren, bevor aus einer Bewegung ein Sperren oder eine Notmaßnahme wird.

  • Nachvollziehbar priorisiert

    Die Reihenfolge der Maßnahmen lässt sich mit Daten begründen, auch gegenüber Rat und Aufsicht.

Kommunales Bauwerks-Portfolio

Beispielhafte Darstellung

Online
  • Straßenbrücke

    DIN 1076

  • Stützwand am Hang

    Neigung & Bewegung

  • Schul-Turnhalle

    Dachlast & Statik

  • Trinkwasser-Schacht

    Versorgung & Zugang

  • Parkdeck Verwaltung

    Betonzustand

Kontinuierlich überwacht: 0 von 5

Wechseln Sie das Szenario: Reaktiv fällt die kritische Stützwand erst auf, wenn es fast zu spät ist. Mit Monitoring sind alle Bauwerke im Blick und die Bewegung wird frühzeitig gemeldet.

Einsatzbereiche

Von der Brücke bis zum Schacht

Kommunen und Versorger betreiben ein breites Bauwerksportfolio. Unsere funkbasierte Sensorik deckt die kritischen Bereiche mit einer einheitlichen Plattform ab.

Funkbasiertes Monitoring an einer kommunalen Brücke
Verkehr & Ingenieurbauwerke

Kommunale Brücken und Stützwände

Mit zunehmendem Verkehr und wachsenden Schwerlasten auf der Straße werden gerade ältere Brücken stark beansprucht. Funkbasierte Sensoren überwachen Risse, Betonfeuchte, Neigung und Bewegung dauerhaft, an Stützwänden und Hangstraßen erkennen sie Verschiebungen früh, ganz ohne Baustrom.

Zum Brückenmonitoring
Sensorinstallation im Dachbereich einer Halle
Schulen, Hallen & Hochbau

Dachlast und Statik bei Schulen und Hallen

Weitgespannte Dächer von Turnhallen, Schulen und Veranstaltungshallen reagieren empfindlich auf Schneelast und alternde Tragwerke. Neigungs- und Rissüberwachung behält kritische Punkte kontinuierlich im Blick, sodass sich eine Überlastung ankündigt, bevor sie gefährlich wird.

Zum Neigungsmonitoring
Gefliestes Schwimmbecken in einem Hallenbad
Bäder

Schwimmbecken und Abdichtungsebene

In einem Hallen- oder Freibad entscheidet die Fuge zwischen Fliese und Beton über die Dichtigkeit des Beckens. Ein Wassereintritt bleibt dort lange unsichtbar und wird zur Generalsanierung mit Schließzeit. Sensorik im Fugenmörtel meldet ihn, solange die Reparatur punktuell bleibt.

Zu den Schwimmbädern
Schachtsensor zur Überwachung von Schächten in der Versorgungsinfrastruktur
Ver- und Entsorgung

Schächte und Versorgungsinfrastruktur

Schachtabdeckungen an Trinkwasserreservoirs, Abwasserkanälen und Kabelschächten sind oft ungesichert und frei zugänglich. Ein Sensor meldet jede Öffnung, und zwar bevor jemand am Bauwerk arbeitet.

Zur Schacht- & Zugangsüberwachung
Luftbild der Südbrücke Koblenz mit Fahrbahnen und Pfeilern im Rheintal
Öffentliche Referenz

Südbrücke Koblenz für den Landesbetrieb Mobilität

An einem stark befahrenen Teilabschnitt der Südtangente überwachen drahtlose, energielose Sensoren Feuchte und Korrosion im Beton. Die Daten stehen dem Landesbetrieb Mobilität per NB-IoT jederzeit online zur Verfügung, ganz ohne Eingriff ins Bauwerk. So entstand ein sensorgestütztes Vorwarnsystem, das Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt ermöglicht.

Referenz ansehen

Projekt in Zahlen

Auftraggeber
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Aufgabe
Online-Überwachung von Feuchte und Korrosion im Zuge der Sanierung
Sensorik
Drahtlose, energielose Feuchte- und Korrosionssensoren
Datenübertragung
7 Gateways, NB-IoT über 5G
Bauwerksfläche
rund 93.000 m²

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

Monitoring für Ihre kommunalen Bauwerke

Brücke, Stützwand, Hallendach oder Schacht: Sagen Sie uns, welche Bauwerke Sie im Blick behalten müssen. Wir helfen, Sanierungen datenbasiert zu priorisieren.

Roman Koch Roman Koch

Entscheidungsgrundlage

Was Sie im kommunalen Bestand entscheiden können

Wenn das Budget kleiner ist als der Sanierungsstau, ist die wichtigste Entscheidung nicht ob, sondern in welcher Reihenfolge.

  1. 01

    Reihenfolge im Bestand festlegen

    Zustandsdaten mehrerer Bauwerke machen aus einer Liste eine Rangfolge. Das Budget geht dorthin, wo es die größte Wirkung hat.

  2. 02

    Ortsdurchfahrt oder Brücke sperren

    Eine Sperrung trifft den Ort unmittelbar. Sie lässt sich mit einem belegten Verlauf begründen, oder mit ihm vermeiden.

  3. 03

    Ersatzneubau ansetzen oder verschieben

    Im Haushalt muss der Ersatz eines Bauwerks Jahre vorher eingeplant werden. Der gemessene Zustand sagt, ob der Ansatz hält.

  4. 04

    Gegenüber Rat und Aufsicht belegen

    Eine Ausgabe von öffentlichem Geld muss begründet sein. Ein dokumentierter Zustandsverlauf ist eine belastbarere Begründung als ein Gutachten von vorletztem Jahr.

  5. 05

    Prüf- und Kontrollaufwand richtig ansetzen

    Kommunale Bauwerke werden oft von wenigen Personen betreut. Das Monitoring zeigt, wo eine Begehung wirklich nötig ist.

FAQ

Häufige Fragen von Kommunen und Versorgern

Ersetzt das Monitoring die Bauwerksprüfung nach DIN 1076?
Nein. Die wiederkehrende Prüfung nach DIN 1076 bleibt Pflicht und wird nicht ersetzt. Das Monitoring ergänzt sie: Zwischen den Prüfterminen liefert es kontinuierliche Messwerte, sodass sich Veränderungen früh erkennen und in die Instandhaltungsplanung einbeziehen lassen.
Wie hilft Monitoring bei knappen Haushalten?
Es macht sichtbar, welches Bauwerk tatsächlich Handlungsbedarf hat und welches sich verantwortbar weiter beobachten lässt. Statt jedes gealterte Bauwerk sofort zu sanieren, priorisieren Sie datenbasiert über mehrere Haushaltsjahre. Das dehnt begrenzte Mittel und vermeidet teure Notmaßnahmen.
Welche kommunalen Bauwerke lassen sich überwachen?
Typisch sind Brücken und Ingenieurbauwerke, Stützwände und Hangsicherungen, weitgespannte Dächer von Schulen und Hallen, Parkbauten sowie Schächte in der Ver- und Entsorgung. Die funkbasierte Sensorik lässt sich für Risse, Feuchte, Neigung, Setzung, Pegel und Schachtöffnung kombinieren.
Brauchen die Sensoren einen Strom- oder Datenanschluss vor Ort?
Nein. Die Sensorik arbeitet funkbasiert und ohne Baustrom, die Datenübertragung läuft über NB-IoT im Mobilfunknetz. Dadurch lassen sich auch abgelegene oder schwer zugängliche Bauwerke einbinden, ohne dass Leitungen verlegt werden müssen.
Wie werden die Daten bereitgestellt?
Die Messwerte laufen in unserer cloudbasierten Plattform zusammen und stehen Ihren Verantwortlichen jederzeit online zur Verfügung. Bei Überschreitung vorab definierter Grenzwerte wird automatisch alarmiert. An der Südbrücke Koblenz stellen wir die Daten auf diese Weise dem Landesbetrieb Mobilität bereit.
Können wir klein anfangen und später erweitern?
Ja. Sie können mit einem einzelnen kritischen Bauwerk starten und das System später auf weitere Bauwerke ausdehnen. Weil wir das Monitoring als Service über einen definierten Zeitraum anbieten, lassen sich die Kosten früh und transparent in die Haushaltsplanung einstellen.

Projektanfrage

Priorisieren Sie Ihr Bauwerksportfolio mit Daten

Schildern Sie uns, welche Bauwerke Sie im Blick behalten möchten. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung, inklusive geeigneter Messgrößen und Sensorik.

+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH info@infrasolute.com
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