Brücken in Ulm und Neu-Ulm: Risse an mehreren Bauwerken

Messstelle am Betonträger unter einer Brücke in Ulm, der Riss läuft durch die Montagestelle

Projektfakten

Bauwerkstyp
Brücken, mehrere Bauwerke
Ort
Ulm und Neu-Ulm
Aufgabe
Rissbreiten an mehreren Bauwerken kontinuierlich überwachen
Verbaute Sensorik
Wasserdichte Wegaufnehmer, kabelgebunden an solarbetriebenen Gateways

Verbaute Sensorik

Zwei lineare Wegaufnehmer mit Anschlusskabel und Steckverbinder Wegaufnehmer
Gateway-Gehäuse mit integriertem Solarpanel auf dem Deckel Solargateway

Herausforderung

Mehrere Bauwerke, eine Lösung

Die Brücken in Ulm und Neu-Ulm stehen unter ständiger Belastung durch Verkehr und Umwelt. An mehreren Bauwerken wurden Rissbildungen entdeckt, die beobachtet werden mussten. Die Aufgabe war damit nicht ein Bauwerk, sondern eine Reihe von Bauwerken, und das verschiebt die Anforderungen: gesucht war eine Lösung, die kosteneffizient, flexibel und wartungsarm ist, nicht die technisch aufwändigste.

Lösung

Sensoren, die mitwandern

Installiert wurden wasserdichte Wegaufnehmer, kabelgebunden an einem solarbetriebenen Gateway. Die Lösung ist damit wasserdicht, solarbetrieben und wartungsfrei. Erfasst werden Rissbreite und Temperatur zusammen, damit sich die thermische Bewegung von einer echten Veränderung trennen lässt.

Zwei Punkte machen das System für mehrere Bauwerke wirtschaftlich. Erstens die Montage: die Sensoren wurden mit der mitgelieferten Montagevorrichtung von den zuständigen Mitarbeitern selbst angebracht. Zweitens die Wiederverwendung: der Sensor lässt sich von der Montageplatte abschrauben und an einem anderen Bauwerk einsetzen. Ist ein Riss geklärt, wandert der Sensor weiter, statt dass ein neuer beschafft wird.

Riss in einer Betonfläche, vermessen mit einem Messwerkzeug Nullmessung am Riss mit Rissbreiten-Vergleichskarte und Wegaufnehmer
Links der überwachte Riss, rechts die Nullmessung am Riss. Sie wird nach der Installation in der Software hinterlegt.

Ergebnis

Ein Bestand, der sich selbst meldet

Die Nullmessung liegt nach der Erstinstallation in der Software, spätere Messungen werden immer gegen diesen Ausgangszustand gelesen. Über die Onlineplattform verfolgen die zuständigen Ingenieure die Rissbreiten aller Bauwerke an einer Stelle, und über den Fernzugriff lassen sich Messintervalle anpassen und Grenzwerte neu setzen, ohne an das Bauwerk zu fahren.

Vierteljährlich geht ein PDF-Report heraus, mit Messwerten und grafischer Aufbereitung. Damit können die Verantwortlichen Zustand und Veränderung der Rissbreiten übersichtlich und verständlich beurteilen.

Das Projekt zeigt, wie Rissmonitoring im Brückenbau auch über einen ganzen Bestand funktioniert. Sie haben mehrere Bauwerke im Blick zu behalten. Schildern Sie uns Ihr Projekt über die Projektanfrage.

Besonderheiten

Montage
Eigenmontage durch die zuständigen Mitarbeiter, mit mitgelieferter Montagevorrichtung
Wiederverwendung
Sensoren lassen sich von der Montageplatte abschrauben und an einem anderen Bauwerk einsetzen
Messgrößen
Rissbreite und Temperatur, damit beide Werte gegeneinander gelesen werden können
Berichte
Vierteljährlicher PDF-Report mit Messwerten und grafischer Aufbereitung

Produkte im Einsatz

Diese Sensorik ist hier verbaut

Zwei lineare Wegaufnehmer mit Anschlusskabel und Steckverbinder Sensorik Wegaufnehmer
Gateway-Gehäuse mit integriertem Solarpanel auf dem Deckel Sensorik Solargateway
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Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

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